Als Favre-Nachfolger – Sammer kontaktiert ten Hag und van Bommel


Lucien Favre bekam nach dem Sieg gegen Paris, erstmals wieder Lob für seine taktischen Vorgaben. Da kommt es doch etwas überraschend, dass BVB-Berater Matthias Sammer, im Hintergrund anscheinend nach einem Nachfolger sucht.

Wie die Sport Bild berichtet, schaut sich BVB-Berater Matthias Sammer aktuell nach einem möglichen Nachfolger für Lucien Favre um. Die erste Option soll dabei der Niederländer Erik ten Hag sein. ten Hag begeisterte im letzten Jahr ganz Europa mit dem Erreichen des Champions League Halbfinales. Sammer soll allerdings schon länger von dem Niederländer beeindruckt sein. Bereits 2010 wollte Sammer den Ajax-Coach als U-21-Nationalmannschaftstrainer einstellen. 2013 verpflichtete er dann ten Hag als Trainer für Bayern München II.

Der 52-Jährige sei tiefst beeindruckt von ten Hags bisheriger Laufbahn als Cheftrainer. Da ist es kein Wunder, dass Sammer den Niederländer als optimale Besetzung für den Trainerstuhl bei Borussia Dortmund sieht. Als Alternative zieht der BVB-Berater ex Bayern-Spieler Mark van Bommel in Betracht.

Auch der FC Bayern beobachtet ten Hag seit Monaten. Dort sei der Niederländer eine ernsthafte Option auf die Nachfolge von hansi Flick. Vorausgesetzt, dass Bayern sich dazu entscheidet, die Arbeit mit dem talentierten Coach nicht fortzusetzen.

Sammer lehnt Millionen-Angebot aus Saudi Arabien ab

Sammer selbst will auch in Zukunft bei Borussia Dortmund bleiben. Er arbeite gerne mit BVB-Sportdirektor Hans-Joachim Watzke, Sportdirektor Michael Zorc und Spielerlizenzleiter Sebastian Kehl zusammen.

Der 52-Jährige soll dafür sogar ein sehr lukratives Angebot aus Saudi Arabien abgelehnt haben. Die Saudis sollen Sammer für einen Sportdirektor Posten, mit Blick auf die WM 2022 in Katar, einen unglaublichen Betrag in Höhe einer zweistelligen Millionen Summe geboten haben.

Weidenfeller setzt sich für Kinder ein

Im Gegensatz zu Matthias Sammer plant ex BVB-Torwart Roman Wiedenfeller aktuell keinen Sprung ins operative Geschäft der Borussen. Weidenfehller sieht seine Aufgaben eher im woanders. Unter anderem als „Markenbotschafter, TV-Experte und im sozialen Bereich“, erklärte die BVB-Legende. Der 39-Jährige ist in der BVB Stiftung „leuchte auf“, bei roterkeil.net, das sich gegen Kindesmissbrauch einsetzt, als auch als Botschafter der Laureus Stiftung aktiv.

„Das ist eine unglaublich tolle Aufgabe und eine Ehre. Für mich ist es ganz wichtig, Kindern etwas zurückzugeben und zu zeigen, was man alles durch Sport erreichen kann. Außerdem sind die World Sports Awards unheimlich interessant, weil man sich mit aktiven und ehemalige Topsportlern persönlich austauschen kann. Als Profi-Fußballer hatte man da nicht so viele Möglichkeiten“ erklärte der deutsche Meister von 2011 und 2012.

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Fabian Budde

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